„Steel Armor: Blaze of War“ ist eine authentische und
dynamische Panzer Simulation. Die Kämpfe finden an Kriegsschauplätzen im Iran,
Irak, Afghanistan und Angola während der Konflikte 1981, 1984 und 1987 statt.
Der Spieler kämpft als Kommandeur eines Panzers auf
Seiten der Sowjetunion, des Iraks, des Irans oder Angolas. Dabei kann er in die
Rolle des Fahrers, Ingenieurs oder Schützen schlüpfen und kommandiert die Crew
eines der beiden legendären Panzermodelle: Soviet T-62 oder American M60A1.
Man merkt an allen Ecken und Enden, dass die Entwickler auch Konflikt-
und Schulungssimulationen für das Militär erstellen: Noch nie war
ein Spiel derart korrekt mit historischen Daten, Ereignissen, Einheiten
(bis hin zum richtigen Namen der einzelnen Panzerkommandanten)
ausgestattet entwickelt worden.
Noch nie hat sich eine KI auf einem
3D Schlachtfeld derart glaubwürdig verhalten: Soldaten suchen
eigenständig den Schutz eigener Panzer, huschen von Deckung zu Deckung,
geraten in Panik, wenn ihr Führungsoffizeir gefallen ist und machen sich
selbständig an die Reparatur von ausgefallenen Panzern und BTMs -
sofern sie dafür ausgebildet sind.
Feindliche Infanteristen, die
ohne Abwehrmöglichkeiten dem Spielerpanzer begegnen, ziehen sich zurück,
versuchen ihn zu umgehen - oder werfen sich bei besonders hohem Moral-
und Motivationswert sogar mit einem Sprengstoffpaket unter die Kette, um
ihn still zu legen. Ebenso glaubwürdig agieren natürlich die
gegnerischen Panzer, motorisierten Verbände - und die Feldherren. Wenn
sich die gegnerischen Truppenverbände eingraben oder vorsichtig
taktieren, kann unter Umständen ein einziger Zug (!) bis zu eine Stunde
lang Echtzeit brauchen...
Mit den Schlachtfeldern der späten Siebziger und der 80er Jahre greift
Graviteam auf drei unverbrauchte Szenarien zurück, die penibel genau
simuliert werden. Den Auftakt des Kampagnenreigens macht der Konflikt
zwischen iran und Irak, dem Europäer immerhin meist noch bekannt -
ebenso wie die Kampagne der UDSSR in Afghanistan. Hier werfen sich die
Mujahedin historisch korrekt mit anfangs lächerlicher Ausrüstung der
Roten Armee entgegen.
Apropos "historisch korrekt": Das Spiel
unterscheidet natürlich zwischen historisch belegten und fiktiven
Einheiten, erstere müssen STRATEGISCH wie in der Historie geführt
werden, können sich aber auf Taktikebene anders (und auch besser)
schlagen als ihre realen Ebenbilder.
Die dritte Kampagne im
Bunde ist die kaum bekannte, aber militärstrategisch interessante
"Operation Hooper", ein Grenz- & Bürgerkriegskonflikt in Angola -
mit starker Stellvertreterkomponente (USA unterstützte heimlich die
UNITA, Kuba mit UDDSR-Hilfe Angola). Aufgrund der sehr unterschiedlich
zusammengewürfelten Ausrüstungen und Motivationswerte eine ganz
besondere Herausforderung!